Auf die Punktbelastung kommt es an

Je höher die Punktbelastung, desto größer die Fliesen. Kleinflächiges Mosaik eignet sich nicht für Rollstühle und Gehstöcke.

Ebene Flachen sind rollstuhl- und gehstockgerecht. Genau dieses Kriterium hat allerdings auch großen Einfluß auf die Wahl des Belags. Um den Lastabtrag in den Untergrund sicherzustellen, darf bei Rollstuhl-oder Gehstocknutzung eine gewisse Fliesengroße nicht unterschritten werden. Nur so ist gewährleistet, daß die vom Duschboden aufzunehmenden Punktlasten nicht zu hoch werden.

Faustregel: je größer die Fliesen, desto höher die erlaubte Punktlast.

Bei haushaltsüblicher Barfuß-Nutzung kann auch kleinflachiges Mosaik im Format  ≥  20 x 20 mm verlegt werden.

Beim Einsatz von Gehhilfen oder Rollstuhlen mussen Fliesen ab einem Format von  ≥  100 x 100 mm verlegt werden. Bei einem Rollstuhl beispielsweise wirken pro Rad etwa 60 bis 80 kg auf den Duschboden ein.

Da die Belastung des Duschtassenelements 0,1 N/mm2 nicht überschreiten darf, ist auf eine ausreichende Bruchfestigkeit des keramischen Belags zu achten.

TIPP: Auch bei Reparaturarbeiten mit einer Stehleiter ist ein lastverteilender Schutz unverzichtbar.

Duschen in öffentlichen Anlagen werden heute barrierefrei gebaut.

Objekte:

- seniorengerechte 
  Wohnungen

- behindertengerechten
  Wohnungen 

- Altenheime 

- Saunen 

- Schwimmbäder im
  zukunftorientierten
  Design moderner
  (Innen-)Architekten.